Physiotherapie und Osteopathie

Physiotherapie und OsteopathieAlle Schwindelpatienten fassen sich wohl als erstes an die Halswirbelsäule oder Schultern und denken sich ihren Teil, wenn es um Verspannungen geht. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Verspannungen die Vestibularisparoxysmie so richtig anheizen können. Das liegt sicherlich daran, dass bei vorhandenen Verspannungen eine andere Sitzhaltung eingenommen wird. Wir wirken auch immer verkrampft, wenn der Körper mit Schwindel zu kämpfen hat. Da bleibt es nicht aus, dass sich die Muskulatur zusammenzieht und sich Blockaden breitmachen. Gegen Verspannung hilft üblicherweise Physiotherapie.

Durchblutung regt die Arterie an

So schön diese Behandlung auch sein kann, die Vestibularisparoxysmie fühlt sich davon so richtig angesprochen. Ich habe mich diesbezüglich mit einer Physiotherapeutin unterhalten können. Sie erklärte mir diese Wirkungsweise so: „Physiotherapeutisch heißt auch, dass die Durchblutung der Muskulatur angeregt wird. Bekanntermaßen kann die Verspannung der Muskulatur nicht sofort gelöst werden und es kann Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern. Eine Physiotherapie wirkt nach und so ist es kein Wunder, dass sich die Vestibularisparoxysmie an den darauffolgenden Tagen bemerkbar macht. Die Durchblutung regt die Arterie an und umso heftiger pulsiert sie.“

Osteopathie ist eine ganz andere Herangehensweise und gehört zur Alternativmedizin. Ich habe diese Behandlung als besonders entspannend empfunden. Das liegt vielleicht auch daran, dass sich der Osteopath genügend Zeit für das eigentliche Problem nimmt. Die Behandlung der Osteopathie kann die Vestibularisparoxysmie nicht verschwinden lassen, aber Blockaden im Körper lösen, die den Patienten sonst zusätzlich stören und verkrampfen lassen.