Umgang mit VestibularisparoxysmieUmgang mit Vestibularisparoxysmie

Mit der Vestibularisparoxysmie umzugehen, ist alles andere als leicht. Diejenigen, die sich Hobbyarzt nennen und Sätze wie: „Ach, weißte das ist bestimmt ein Lagerungsschwindel.“ oder „Das habe ich ja noch nie gehört.“ zum Besten geben, werden es nicht wissen, wie sehr man selbst darunter leidet. Zu wünschen ist es niemandem, dass jeder Tag von Schwindel geprägt ist.

Zu Beginn der Diagnose war ich selbst kein Mensch mehr, zumindest konnte ich nicht mehr klar denken.

Fragen bestimmten meinen Alltag und Antworten werde ich darauf wohl nie bekommen.

  • Wo kommt der Schwindel her?
  • Warum ich?
  • Geht der wieder weg?
  • Wenn ich Physiotherapie mache, geht der doch wieder?
  • Alle sieben Jahre ändert sich der Körper eines Menschen. Also noch 6 Jahre und dann verschwindet der Schwindel wieder?

Es gibt zahlreiche Fragen, die einen nach der Diagnose beschäftigen und ich glaube da stellt sich wohl erst mal nicht die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Vestibularisparoxysmie.

Ich habe den Schwindel seit mehreren Jahren und weiß wohl immer noch nicht alles. Dennoch kann ich viele Dinge erzählen, Tipps geben und innerlich darauf hoffen, dass auch ich irgendwann diesen Schwindel wieder loswerde. Jeder, der die Diagnose der Vestibularisparoxysmie erhalten hat, wird nach und nach vielleicht über einige Dinge „stolpern“ und sich wohl immer wieder fragend an den Kopf fassen, umso mehr Schwindelattacken ihn heimsuchen.