Autorin des Blogs

AutorinVielleicht fragt sich der ein oder andere, wie man selbst darauf kommt, einen Blog über Vestibularisparoxysmie zu schreiben. Die Frage ist berechtigt. Ich bin selbst an dieser Diagnose erkrankt und kann nach Jahren viel darüber erzählen. Mein Ziel ist es, so viele Informationen wie möglich bereitzustellen, sodass jeder Betroffene mit einer Vestibularisparoxysmie seine Lebensqualität soweit wie möglich wieder auf Vordermann bringen kann.

Als ich damals die Diagnose bekam, so wusste ich nicht, wo ich nach Informationen suchen soll. Das Internet gibt diesbezüglich nicht wirklich viel her. So sitzt man mehrere Stunden am PC und wühlt sich durch die vielen Medizinseiten und durch Foren. Selbst wenn man etwas gefunden hat, weiß man doch nicht, ob es der Wahrheit entspricht. Und zugegeben: „Niemandem geht es so schlecht, wie einem selbst.“ Oftmals stößt der Patient dann auf Unverständnis und gerät womöglich an seine psychischen Grenzen. Als Autorin möchte ich viele Einblicke in mein Privat- und Berufsleben geben, sodass jeder vielleicht doch ein bisschen Hoffnung schöpfen kann, mit der Vestibularisparoxysmie umzugehen.

Mein Unternehmen zeitlos-texten erleichtert mir die Zugänge zu allem, was das Internet betrifft. So konnte ich frei schreiben und Möglichkeiten nutzen, mir diese Webseite erstellen zu lassen. Es hat länger gedauert und Kritiker waren und sind mit dieser Art der Veröffentlichung nicht einverstanden. Im Laufe der Jahre habe ich aber gelernt zu sagen: Das haben sie umsonst!

DanksagungDanksagung

Auch wenn es sich hierbei nur um einen Blog handelt und alle Kategorien und Themen „schnell“ geschrieben sind, ist es wichtig, dass ich ein Dankeschön ausspreche.

Wie auf den Seiten vorab wurde deutlich, dass es ohne Unterstützung nicht geht. Ich habe Unterstützung von meinem Ehemann erhalten und bekomme diese auch heute noch. Gerade an Schwindeltagen braucht er ein offenes Ohr. Er hört mir zu, begleitet mich zu Ärzten und anderen Institutionen. Mein Mann war der erste, der freudig aufschrie, als ich diesen Vestibularisparoxysmie-Blog erwähnte.

Als die Diagnose noch nicht klar war, konnte ich wirklich froh sein, wenn meine Mutter den nächsten Arzttermin organisiert hatte. Das Glauben an die Fachärzte hat sie von mir oder ich von ihr – denn wir holen uns immer eine Zweitmeinung, um auch wirklich sicher zu gehen. Wir saßen gemeinsam in den Wartezimmern von Fachärzten und erhofften großen Zuspruch für die Schwindeldiagnose. Heute noch gibt meine Mutter keine Ruhe. Sie ist immer noch der Meinung, dass es doch irgendwo einen Mediziner geben muss, der eine andere Diagnose inpetto hat.

Mein Mann und meine Mutter waren die ersten, die diese Webseite gelesen haben und sie erwecken jeden Tag aufs neue den Eindruck, als würden sie selbst auf weitere Themen warten.

Kaum zu glauben, dass man selbst auch Ärzten für ihren Zuspruch und ihre netten Worte danken kann. Aber in diesem Fall habe ich es selbst erlebt. Hervorzuheben sind besonders mein Hausarzt, Orthopäde und Neurologe. Mein Hausarzt war derjenige, der sich mein Leiden immer wieder anhören musste und mich zu Fachärzten überwiesen hat. Er hat immer eine Antwort auf meine Fragen und selbst wenn er mal etwas nicht weiß, fragt er nach oder vermittelt mich an einen Facharzt. Mein Orthopäde hat genauer hingesehen und konnte es vielleicht selbst nicht glauben, dass ein Patient auch nachts vor sich hinschwindeln kann. So kam es, dass er mich um eine Vorstellung beim Neurologen bat. Wie schon beschrieben, ist die Kontrolle beim Neurologen besonders wichtig. Ich könnte fast wetten, dass mein Neurologe immer mit den Augen rollt, wenn er meinen Namen auf der Patientenliste liest und sich fragt, mit welchen Dingen ich heute wieder um die „Ecke komme“. Ich hatte anfangs viele Fragen und es waren auch oft die gleichen. Aber dennoch lässt er sich damit bis heute nicht aus der Ruhe bringen.

Ich habe mehrere Stunden bei der Verhaltenstherapie genossen. Es geht gar nicht darum, zu verstehen, warum man nun an der Vestibularisparoxysmie erkrankt ist, sondern viel mehr darum, wie man mit dem Schwindel leben und seine Lebensqualität steigern kann. Meine Verhaltenstherapeutin wusste wohl ganz genau, was es heißt, Angst zu haben und ungewiss in die Zukunft zu schauen. Sie hat es geschafft, dass ich nun ohne Angst den Alltag erleben und auch anderen Patienten mit dieser Schwindelart Informationen geben und Mut machen kann.

Ein großes Dankeschön geht an meinen Webdesigner, der wohl mehr Geduld mit mir brauchte, als ich mit dem Schwindel. Ohne ihn würde diese Webseite wohl eher noch schlicht aussehen und niemand hätte irgendwelche Möglichkeiten, sich zurechtzufinden. Auch konnte ich eine Menge von ihm lernen und kann so weiterhin in Zukunft, den Patienten mit einer Vestibularisparoxysmie Informationen, mit Beiträgen zur Verfügung stellen.