Ves­ti­bu­la­ris­pa­rox­ys­mie

Hand in Hand mit dem Schwindel

Gastbeiträge von Ärzten

Liebe Fachärztinnen und Fachärzte,

wenn die Diagnose Vestibularisparoxysmie feststeht, wird es „eng“ – für den Patienten und für den Arzt. Der Patient weiß nicht, wovon Sie reden und Sie sollten es ihm so erklären, dass er es versteht und keine Fragen mehr offenbleiben. Gar nicht so einfach. Denn die Vestibularisparoxysmie ist eine doch eher seltene Diagnose, und im Hinblick auf die Vielzahl anderer Schwindelerkrankungen wird sie es wohl auch bleiben.

Dr. Google ist allgegenwärtig und Patienten möchten natürlich alles über ihre Krankheit wissen. Es ist umso wichtiger, dass Sie als Facharzt zu Wort kommen. Sie dürfen hier wirklich alles über die Erkrankung Vestibularisparoxysmie erzählen und Ihr Wissen mit Patienten und anderen Fachärzten teilen.

Themen könnten sein:

  • Erfahrungen mit Vestibularisparoxysmie Patienten (auch anonyme Einzelfallbeschreibung)
  • Therapiemöglichkeiten
  • Was sagen Sie zu einer Operation des Gefäß-Nerv-Kontaktes?
  • etc.

Geben und Nehmen ist eine wundervolle Möglichkeit. Das gilt natürlich auch hier. Sie schreiben einen eigenen Gastbeitrag und erhalten eine Verlinkung zu Ihrer Schwindelambulanz oder Fachpraxis. Und ein Bild von Ihnen, Ihrem Team oder Ihrer Praxis wird Ihren Beitrag auf diesem Blog einleiten.

Wenn Sie Interesse an einem Gastbeitrag haben, so freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Vestibuläre Paroxysmie

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. med. Frank Schmäl, Leiter der Schwindelambulanz am Zentrum für HNO Münster/Greven: Der vestibulären Paroxysmie liegt in der Regel ein neurovaskuläres Kompressionssyndrom zu Grunde. D. h., ein Blutgefäß des Gehirns (am häufigsten die vordere untere Kleinhirnarterie) drückt auf den Hör- und Gleichgewichtsnerven und führt dort zu einer kurzfristigen Erregung oder Blockade des Nerven (Brandt et al. 2016).

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