Schwindeltagebuch für den nächsten Arztbesuch

Bei jedem Arztbesuch werden Fragen über den Schwindel gestellt, besonders hilfreich kann dabei ein Schwindeltagebuch sein. In dieser Art Aufzeichnung wird der Schwindel schon unter die Lupe genommen und mal ganz ehrlich: Wer kann sich an seinen Schwindel vor ein paar Wochen erinnern, was war der Auslöser und welche Symptome traten zusätzlich auf?

Mit dem Schwindeltagebuch auf der Suche Schwindeltagebuch

Es gibt hunderte Arten von Schwindel und so beginnt oft die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Jeder Patient muss viele Fragen beantworten, um welchen Schwindel es sich handelt, seit wann er da ist und ob sich dieser provozieren lässt. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, alles aufzuschreiben, was möglich ist. Nicht nur, um mir selbst davon ein Bild zu machen, sondern auch für den nächsten Arztbesuch gewappnet zu sein. Das Aufschreiben hilft dabei, vielleicht Auslöser zu erkennen und bei jeder neuen Zeile lassen sich auch Gemeinsamkeiten erkennen. An manchen Tagen kann es anstrengend sein, daran zu denken, sein Schwindeltagebuch auszufüllen. Aber vielleicht klappt das am nächsten Tag?

Schwindeltagebuch zum kostenfreien Download

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich selbst ein Schwindeltagebuch zu erstellen. Auch möchte ich meine persönlichen Erfahrungen weitergeben und habe ein Schwindeltagebuch entworfen, das natürlich auch auf bereits bestehenden Schwindeltagebüchern basiert. Es reicht genau für 7 Tage bzw. eine Woche. Es ist ratsam, sich dieses mehrmals auszudrucken, um immer eine Vorlage parat zu haben. Die Seiten 2 und 3 enthalten Erläuterungen zu jeder Frage.

Zum Download: Schwindeltagebuch

Diagnose Vestibulariparoxysmie: Ein Schwindeltagebuch setzt das Puzzle zusammen!

Die Diagnose Vestibularisparoxysmie steht fest: Wozu brauche ich dann ein Schwindeltagebuch? Auch wenn die Diagnose klar ist, möchte man doch auf längere Sicht, sein Puzzle zusammensetzen. Jeder möchte diese Diagnose verstehen, mit allen Auslösern des Schwindels und wer weiß, vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit herauszubekommen, wie sich dieser Schwindel, in der Akutphase minimieren lässt? Nicht jeder Tag ist gleich und auch nicht jede Schwindelattacke der Vestibularisparoxysmie, umso wichtiger ist es, das Ganze zu sehen. Ein Schwindeltagebuch hat mir geholfen, beispielsweise zu erkennen, dass Kopfneigungen zu sekundenlangen Schwindelattacken führen können und Stress wohl eher ein Auslöser ist, der sich Tage mit Schwindel bemerkbar macht.

Ein Schwindeltagebuch hilft den behandelnden Ärzten, sich ein genaues Bild zu machen und bestimmte Dinge genauer zu hinterfragen. Es sollte positiv betrachtet und genutzt werden, um seinem Schwindel noch genauer auf die Spur zu kommen.